Barbell Anxiety: Überwinde die Angst vor Langhantel & Fitnessstudio

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Barbell Anxiety: Überwinde die Angst vor Langhantel & Fitnessstudio
 Von Marko Rados | Benötigte Lesezeit: 13 Minuten |

Zahlreiche Studien haben die positiven Auswirkungen von Bewegung auf eine Vielzahl von Maßnahmen zur psychischen Gesundheit gezeigt. In einer Sitzung zu psychischen Gesundheitsergebnissen wurde die Rolle des Übungstrainings (Krafttraining) bei psychischen Gesundheitsergebnissen bewertet.  Widerstandsübungen in einer täglichen Routine.

Eine wachsende Zahl von Literatur hat anxiolytische Effekte von Widerstandsübungen in menschlichen Populationen nach Einzel- und Langzeitseminaren identifiziert (anxiolytisch = angstlösend). Diese Forschung hat gezeigt, dass Widerstandstraining bei einer niedrigen bis mittleren Intensität (kleiner als 70% des 1 Wiederholungsmaximums) die zuverlässigste und robusteste Abnahme der Angst erzeugt. Wichtig ist, dass anxiolytische Effekte bei einer Vielzahl von Populationen und abhängigen Maßnahmen beobachtet wurden.

Diese Ergebnisse unterstützen den Einsatz von Widerstandstraining im klinischen Management von Angstzuständen. Jeder Physiotherapeut sollte daher auch eine Langhantel in seinem Heilungsgadget Arsenal haben. Bevor keine Langhantel am Start ist, brauchen wir erstmal keine EMS, Bosu-Stability-Bauchtanz-Assessments und Normatec Boots etc. Wir sollten erstmal die Hauptwollmilchsau anzapfen.

Zahlreiche Studien haben eine Beziehung zwischen regelmäßiger Bewegung und Verbesserungen der psychischen Gesundheit, einschließlich erhöhter Kognition, Stimmung und allgemeiner Lebensqualität, aufgezeigt (Penedo & Dahn, 2005; Puetz et al., 2006).

Obwohl ein Großteil dieser Forschung die Auswirkungen von aerobem Training auf mentale Gesundheitsergebnisse untersucht hat, erzeugt Widerstandstraining (das heißt meistens Krafttraining) auch viele physiologische und psychologische Vorteile. In der einzigen Überprüfung der Widerstandsübung und der psychischen Gesundheit wurden in mehreren randomisierten klinischen Studien Zunahmen der Kognition, Zunahme des Selbstwertgefühls und eine Abnahme der Depression beobachtet (O‘Connor et al., 2010).

Zusätzlich zu diesen Effekten gibt es starke Evidenz, dass Widerstandsübungen anxiolytische Effekte bei einer Reihe von abhängigen Maßnahmen, experimentellen Verfahren und in Teilnehmerpopulationen hervorrufen.

Das ist wahnsinnig spannend und sollte definitiv von Rehabilitations-Spezialisten aufgegriffen werden. Strength matters - auch kontextuell bei sehr schwachen Personen im Anfangsstadium einer Reha. (...)


Dieser Artikel erschien in der 08/2018 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / THAMRONGPAT


 

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