Chips, Kekse & Kuchen bringen dich (langsam) um: Der Einfluss von Transfetten auf unsere Gesundheit

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Welchen Einfluss haben Transfette auf unsere Gesundheit?
 

Benötigte Lesezeit: 10 Minuten |


Noch vor wenigen Jahren kümmerten sich nur die wenigsten Menschen um den Transfettgehalt in Lebensmitteln. Zwar besaßen Fette schon seit einigen Jahrzehnten einen zwielichtigen Ruf, doch so ganz darauf verzichten konnten nur die wenigsten Menschen.

In der Hinsicht wird gerne eine Doppelmoral gepredigt, wenn man sich bei McDonalds und Konsorten die pappigen Fritten, Burger und Kohlenhydra-Fett-Bomben diverser Coleur reinballert. Gesund leben, sich natürlich ernähren: Das fällt tatsächlich vielen Menschen schwer - jedenfalls dann, wenn es um die lange Frist geht. (Salat zum Mittag und Burger King am Abend zähle ich nicht zur gesunden Maßhaltung)

Doch wie schädlich die Industrienahrung tatsächlich ist, lässt sich sehr elegant anhand einer vom Menschen geschaffenen Substanz darstellen, die heutzutage kaum noch aus unseren Nahrungsmitteln wegzudenken ist: den Transfetten.

Sie sind fast überall enthalten, meist sehr gut versteckt und vor allem eines: Tödlich.

Chips, Kekse & Kuchen bringen dich (langsam) um: Der Einfluss von Transfetten auf unsere Gesundheit

Transfett: Was ist das?

Man unterscheidet Fette grob gesprochen in 3 verschiedene Sorten, die jedoch allesamt natürlichen Ursprungs sind bzw. so auch in der Natur in größeren Mengen vorkommen:

  • gesättigte Fettsäuren (z.B. in Fleisch, Eiern und Butter enthalten)
  • einfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. in pflanzlichen Ölen, wie Olivenöl enthalten)
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. als Omega 3 in Fisch und z.T. in grasgefütterten Weidefleisch und Milchprodukten enthalten)

Der Unterschied zwischen gesättigten Fetten und den beiden ungesättigten Fettarten liegt in der Anzahl der Doppelbindungen und dem Grad der Sättigung: Erstere sind vollständig mit Wasserstoffatomen gesättigt, während bei letzteren mindestens eine Stelle unbesetzt ist (d.h. dort ist ein freier Platz für – beispielsweise – ein Wasserstoffatom). Sind mehrere Stellen unbesetzt, wie es z.B. bei den Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren der Fall ist, sprechen wir von „mehrfach ungesättigten Fettsäuren.“

Was man sich bei der Unterscheidung vor Augen halten sollte ist vor allem folgendes; Gesättigte Fette sind in erster Linie ein Energiesubstrat (ähnlich wie Kohlenhydrate) und Hormonsynthese, (17)(18)(19)(20)(21)(22)(23) während die ungesättigten Fettsäuren eher für die Aufrechterhaltung der Immunfunktion, die Versorgung & Funktionalität des Gehirns, Signaltransduktion und den Schutz des Herz-Kreislauf-Systems verantwortlich sind (2)(3)(4)(5)(6)(7)(8)(9)(10)(11)(12)(13)(14)(15)(16).

Noch bis vor einem Jahrhundert hätte es eigentlich genügt, wenn


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Bildquelle: Titelbild: Fotolia / monticellllo


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