Neue Evidenz von der Fleischtheke: Ist der Verzehr von rotem Fleisch jetzt doch gesundheitlich unbedenklich?

Neue Evidenz von der Fleischtheke: Ist der Verzehr von rotem Fleisch gesundheitlich unbedenklich?

Von Damian N. Minichowski | Benötigte Lesezeit: 8 Minuten


Für viele von uns ist Fleisch ein wichtiger Hauptproteinlieferant, der nicht nur lecker schmeckt, sondern unserem  Körper auch wertvolle Bausubstanz (Eiweiß), Vitamine und Mineralien (z.B. Vitamin B3, B6 und B12, Eisen, Zink und Selen) (7), Energie (z.B. durch das enthaltene Fett) und andere wichtige Nährstoffe (Creatin, Carnosin, Omega 3 Fettsäuren oder CLA) liefert.

Nun gibt es viele Überlegungen, die mit in die Entscheidung hineinfließen, wie viel Fleisch man auf täglicher, wöchentlicher oder gar monatlicher Basis verzehrt (oder ob man gar vollständig darauf verzichtet). So können beispielsweise individuelle Präferenzen – etwa Geschmack, Geruch und Konsistenz – für manche Personen eine bedeutende Rolle spielen, während andere eher aus umweltbedingten oder gar ethisch/moralischen Überlegungen heraus eine Entscheidung bezüglich ihres persönlichen Fleischverzehrs treffen.

Bei all diesen Faktoren darf man aber natürlich auch nicht die gesundheitlichen Aspekte vergessen. Fleisch – insbesondere rotes Fleisch (aus Rind, Schwein, Kalb und Lamm) und stark verarbeitete Fleischprodukte (wie z.B. Wurstwaren) – stehen seit vielen Jahren in der Kritik, weil sie mit einem erhöhten Risiko für Zivilisationskrankheiten (u.a. Krebs) und Sterblichkeit in Verbindung gebracht werden.

Dieses Thema ist also gewiss nicht neu (9), sondern kehrt eher zyklisch (sprich: alle paar Jahre) wieder an die mediale Oberfläche zurück, um wie eine Sau durchs Dorf getrieben zu werden. Treue Metal Health Rx Leser werden sich womöglich noch an Anna’s ausführlichen Beitrag erinnern, indem sie die aktuelle Studienlage bezüglich rotem Fleisch und Krebsrisiko erörtert hat und wie es der Zufall so will, erschienen in den vergangenen Wochen gleich mehrere neue systematische Reviews und Meta-Analysen, welche die Gefahr, die von rotem/verarbeitetem Fleisch ausgeht, zu relativieren scheinen.

Zumindest liest es sich so, wenn man die Schlagzeilen einschlägiger News-Portale verfolgt (oder aber beiläufig durch einen Social Media Feed seiner Wahl scrollt) – welche Ergebnisse liefern diese systematischen Reviews und Meta-Analysen tatsächlich und wie hieb- und stichfest ist diese neue Evidenz zum Fleischverzehr wirklich?

Neue Evidenz von der Fleischtheke: Ist der Verzehr von rotem Fleisch jetzt doch gesundheitlich unbedenklich?

Die neuen Meta-Studien: Worum geht’s, Doc?

Im konkreten Fall geht es um 5 Reviews, die im Annals of Internal Medicine publiziert wurden und die sich mit der Auswirkung des Verzehrs von rotem und verarbeitetem Fleisch in Bezug auf die Gesundheit und Erkrankungsrisiken beschäftigt haben.

Diese Untersuchungen sind wie folgt:


Dieser Artikel erschien als Editorial-Beitrag in der September 2019 Ausgabe des MHRx Magazins. Registriere dich kostenlos oder logge dich mit deinem bestehenden Account ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen!


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Bildquelle Titelbild: depositphotos / lisovskaya


Über Damian Minichowski

Damian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

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