Anti-Nährstoffe + 5 Methoden, wie man sie los wird

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Anti-Nährstoffe + 5 Methoden, wie man sie los wird

Vielerorts hört man davon, dass wir unbedingt auf natürliche und möglichst unverarbeitete Lebensmittel setzen sollten, um die Aufnahme lebensnotwendiger (Fachjargon: essenzieller) Nähr- und Vitalstoffe – darunter Mineralien, Vitamine und Pflanzenstoffe - zu maximieren. Das ist aber nur eine Seite der Gleichung.

Weniger bekannt ist, dass unverarbeitete Produkte (je nach Art) mit Substanzen daher kommen, die dafür bekannt sich, dass sie die Resorption wichtiger Elemente negativ beeinflussen und hemmen – es sind die sogenannten Anti-Nährstoffe, über die ich bereits an anderer Stelle (z.B. hier oder hier) geschrieben habe.

Anti-Nährstoffe: Wen betrifft es? Wieso sollte es dich interessieren?

Wie bereits erwähnt, treten Anti-Nährstoffe in Wechselwirkung mit essenziellen Vitalstoffen und deren Aufnahme. Zu finden sind sie hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln (z.B. Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse – und Produkten, die daraus gemacht werden), weshalb dieses Thema vor allem jene interessieren sollte, die sich

  1. überwiegend vegetarisch/vegan ernähren und/oder
  2. große/größere Mengen anti-nährstoffhaltiger Lebensmittel konsumieren.

Sich nährstoffreich zu ernähren ist kinderleicht, wenn man verarbeitete Produkte aus der täglichen Ernährung eliminiert, doch die wahre Kunst der gesunden Lebensweise besteht darin, zu wissen, wo Anti-Nährstoffe enthalten sind und die richtigen Methoden zu kennen, um ihren Gehalt systematisch zu minimieren.

7 Anti-Nährstoffe, die du kennen solltest

Gut für dich, dass du ein offizielles Aesir Sports Mitglied bist, denn im heutigen Artikel wirst du genau das lernen.

Im Folgenden gehe ich kurz auf die bekanntesten Anti-Nährstoffe ein, ehe wir uns mit den 6 Praktiken auseinander setzen werden, die dir dabei helfen können den Gehalt dieser Substanzen zu senken oder teilweise vollständig zu eliminieren.

Phytinsäure / Phytat

Getreide- und getreidehaltige Produkte, Hülsenfrüchte und diverse Nüsse & Samen enthalten einen Anti-Nährstoff, der gemeinhin als Phytinsäure (oder auch Phytat) bekannt ist.

Wird Phytinsäure über die Nahrung aufgenommen, so kann sie die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe, darunter Zink, Eisen, Magnesium und Kalzium, hemmen [1], indem sie die Mineralien an sich bindet – was dafür sorgt, dass sie nicht über unseren Darm aufgenommen werden können [2][3].

Zu den Lebensmitteln, die besonders reich an Phytinsäure sind, gehören u.a. Sesamsamen (und Sesammehl), Kürbiskerne, Leinsamen, Mandeln, Paranüsse, Pintobohnen, Soja- und Sojaprodukte (z.B. Tofu).

Tannine

Tannine wirst du vermutlich unter der Sammelbezeichnung „Polyphenole“, „Flavonoide“ oder „sekundäre Pflanzenstoffe“ kennen und vielleicht hast du an anderer Stelle über ihren gesundheitlichen Nutzen gelesen – damit folgt auch schon die nächste Lektion: Nicht alle Anti-Nährstoffe sind der Gesundheit abträglich [5][6], aber das hängt zum Teil auch von der individuellen Situation ab.

Tannine gehören – wie Phytin - einerseits zu den [...]


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