5 häufige Nährstoffmängel: Symptome + passende Lebensmittel, um sie zu beseitigen

5 häufige Nährstoffmängel: Symptome + passende Lebensmittel, um sie zu beseitigen

Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 13 Minuten |


Viele unserer Leser würden von sich aus behaupten, dass sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Dennoch kommt es relativ häufig vor, dass es im Falle bestimmter Nährstoffe zu latenten oder akuten Mängeln kommt – was häufig daran liegt, dass Menschen den Gesundheitswert ihrer Ernährung überschätzen.

Das Eliminieren ganzer Lebensmittelgruppen (aufgrund einer Ideologie) und/oder wochenlanges Diäten sind mit Sicherheit Aspekte, welche einen Nährstoffmangel begünstigen. Mitunter kann es sehr schwer sein die Auswirkungen eines Nährstoffmangels zu identifizieren, sofern die Symptome nicht offensichtlich sind (wie z.B. im Falle des Magnesiums, wo es zu Muskelkrämpfen kommen kann).

In der Regel zeichnen sich Defizite in Vitalstoffen langsam und schleichend ab, indem sie unseren Stoffwechsel und unsere langfristige Gesundheit beeinflussen.

Der nachfolgende Text soll dir eine Idee von 5 der am häufigsten festgestellten Nährstoffmängeln liefern. Die Reihenfolge innerhalb des Artikels ist zufällig gewählt (nicht dass mir hier jemand noch etwas unterstellen will). Neben den typischen (sicht- und unsichtbaren) Symptomen liefere ich dir zudem noch einige Ernährungstipps, mit deren Hilfe du das Auftreten eines Mangels vorbeugen kannst.

5 häufige Nährstoffmängel: Symptome + passende Lebensmittel, um sie zu beseitigen

Nr. #1: Vitamin D Mangel

Unter den Vitaminen ist der Vitamin D Mangel der wohl am häufigsten vorkommende Nährstoffmangel, der eine breite Schicht der Bevölkerung betrifft. Ein Vitamin D Mangel ist weitaus weniger häufig auf eine schlechte Ernährung zurückzuführen, sondern hängt vielmehr mit der Veränderung des Lebensstil zusammen, den unsere Gesellschaft im Verlauf der letzten Generationen durchlebt hat.

Normalerweise ist der menschliche Körper in der Lage mit Hilfe der Sonneneinstrahlung (UVB-Licht), der Haut und ein wenig Cholesterin die Vorstufe des Vitamin Ds zu bilden (sogenanntes „Provitamin“) – was Vitamin D technisch gesehen auch zu einem Steroidhormon macht. Doch leider verbringen wir heutzutage immer weniger Zeit an der frischen Luft, so dass die Sonne keine Gelegenheit bekommt, um die körpereigene Produktion anzuregen. Und falls wir uns doch mal an einem schönen Sonnentag draußen aufhalten, dann schmieren wir uns gleich mit einer Schutzcreme ein, welche die notwendige UVB-Strahlung blockiert.

 

Das Robert Koch Institut analysierte die Vitamin D Versorgung (Serumspiegel) in Deutschland. Hierbei griff man auf die Daten der DEGS1-Studie zurück, welche den Zeitraum 2008 bis 2011 umfasst und insgesamt 6.995 Teilnehmer berücksichtigt. Die Grafik zeigt die Verteilung (in nmol/l). (Bildquelle: Rabenberg, M., et al., 2015)

Dabei zählen wir hier in Deutschland ohnehin nicht zu den Ländern, die von der Sonne stark verwöhnt werden, wodurch es selbst im Hochsommer schwierig wird den Vitamin D Bedarf über die Eigenproduktion zu decken (je weiter vom Äquator du lebst, desto höher steigt das Risiko für einen Vitamin D Mangel (1)(2)).

Schätzungen zur Folge leiden europaweit rund 70% der Bevölkerung an einem Vitamin D Mangel (3), wobei vor allem Kinder, Frauen, ältere Menschen und Sportler (trotz Supplementation! (64)) betroffen sind.

5 häufige Nährstoffmängel, ihre Symptome + passende Lebensmittel, um sie zu beseitigen 

Proportionale Verteilung der Vitamin D Kategorien in Deutschland nach Saison und Breitengrad in Frauen (A.) und Männern (B.). (Bildquelle: Rabenberg, M., et al., 2015)

Vitamin D Mangel: Die Symptome

Dummerweise treten die Symptome eines Vitamin D Mangels nicht sehr stark zu Tage, sondern (...)


Dieser Artikel erschien in der 01/2019 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / shidlovski

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