Die Mikrowelle: Über Gesundheit, Nährwerte & Sicherheit

Die Mikrowelle: Über Gesundheit, Nährwerte & Sicherheit
Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 10 Minuten |

Hast du eine Mikrowelle in deiner heimischen Küche stehen? Oder auf der Arbeit? Es gibt vermutlich nichts Bequemeres, als sich sein Essen in Windeseile in der Mikrowelle warm zu machen.

Wenn „Errungenschaft der Technik“ einen Namen haben würde, dann würde der Begriff „Mikrowelle“ (genauso wie „Internet“, „Ventilator“ oder „Kühlschrank“) sicherlich in die engere Auswahl kommen. Wie auch beim Fernseher, gibt es heutzutage vermutlich kaum noch Haushalte, die nicht über eine Mikrowelle verfügen – auch wenn es neuerdings einen Trend zu geben scheint, wo sich Menschen bewusst dagegen entscheiden (in beiden Fällen).

Während es beim Fernseher meistens das viel zu schlechte Sendeprogramm ist, welches die Menschen dazu bewegt die Mattscheibe aus den heimischen vier Wänden zu verbannen, ist es im Falle der Mikrowelle meist ein Entschluss, der auf gesundheitlichen Überlegungen beruht.

In den letzten Jahren wurde kaum ein Thema so „heiß“ diskutiert wie der (Dis-)Nutzen der Mikrowelle und vielleicht hast auch du dich gefragt, ob du dir Sorgen diesbezüglich machen solltest. Wie funktioniert eigentlich eine Mikrowelle und wie beeinflusst sie unsere Nahrungsmittel? Gibt es Dinge, die du bei ihrem Einsatz beachten solltest, um den gesundheitlichen Nutzen zu maximieren? Solltest du überhaupt eine Mikrowelle nutzen?

Wenn dich diese Fragen interessieren, dann wird dir der heutige Artikel vielleicht ein wenig Aufschluss darüber geben, was du von dieser technologischen Errungenschaft zu halten hast. Und da wir hier auch nicht „Zentrum der Gesundheit“ sind, belassen wir die Diskussion auf wissenschaftlichen Fakten, anstatt auf Spekulationen und Verschwörungstheorien auszuweichen.

Was ist eine Mikrowelle? Und wie funktioniert sie überhaupt?

Die Geschichte der Mikrowelle

Die Erfindung des Mikrowellenofens geht auf den Amerikaner Percy Spencer, einem Angestellten des amerikanischen Rüstungs- und Elektronikkonzerns Raytheon, zurück, der bei der Nutzung eines Radars zufällig festgestellt hat, dass die Strahlung desselbigen dazu geführt hat, dass ein Schokoriegel in seiner Tasche geschmolzen wurde.

Exkurs: Über die Entdeckung der Mikrowellen

Du hast vielleicht bemerkt, dass ich weiter oben nicht Mikrowelle, sondern Mikrowellenofen geschrieben habe – auch wenn wir hierzulande einfach nur „Mikrowelle“ sagen und damit den Metallkasten in der Küche meinen, muss man prinzipiell zwischen der Gerätschaft zum Kochen/Erhitzen und der Mikrowelle als Strahlung differenzieren, denn die Kenntnis und der Einsatz von Mikrowellen war zum damaligen Zeitpunkt nicht neu.

Tatsächlich war es sogar ein deutscher Physiker namens Heinrich Hertz [schon mal gehört?] der Mikrowellen erstmalig – basierend auf einer postulierten Vermutung von James Clark Maxwell – in 1888 mithilfe eines Löschfunksenders nachgewiesen hat, der Mikrowellen mit 450 Mhz („Megahertz“) produzierte.

Später begann man Mikrowellen zur Kommunikation, Navigation, als Radar und in der Astronomie zu nutzen. Die Verwendung von Mikrowellen zum Erhitzen von Speisen und Lebensmitteln kam demgegenüber ein paar Jahrzehnte später hinzu.

Diese Entdeckung führte zu (...)


Dieser Artikel erschien in der 01/2018 Ausgabe unseres MHRx Magazins

Werde Mitglied, um den vollständigen Artikel zu lesen!

Du bist bereits Mitglied und verfügst über einen Account? Dann logge dich ein


Bildquelle Titelbild: Fotolia / Rostislav Sedlacek

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Kontaktdaten durch diese Website gem. DSGVO einverstanden.