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PITT-Force®: Professionelles Intensitätstraining nach Karsten Pfützenreuter

PITT-Force®: Professionelles Intensitätstraining nach Karsten Pfützenreuter

Es ist an der Zeit, dass wir uns mit einem Trainingssystem befassen, welches der Kategorie der High-Intensity Programme zugeordnet werden muss.

Das kreative Akronym „PITT“ (oder auch P.I.T.T.) leitet sich von Professional Intensity Training Techniques ab. Dass es laut ausgesprochen klingt wie ein American Pit Bull Terrier, der bei der Luftwaffe bedienstet ist, scheint wohl der Marketingstrategie geschuldet sei.

Nichtsdestotrotz geht es hier dabei um eine spezielle Trainingsmethode, mit der die Muskulatur zu maximalem Wachstum stimuliert werden soll. Entwickelt hat die Technik der ehemalige Bodybuilder, Trainer und Kraftdreikämpfer Karsten Pfützenreuter (1), der mit diesem System vielversprechende Zuwächse in Sachen Kraft und Muskulatur in Aussicht stellt.

Im Zuge dieses ausführlichen Guides werden wir uns nicht nur ein wenig näher mit dem Background von PITT-Force® auseinandersetzen, sondern auch in das Trainingsprogramm eintauchen (und dieses ausführen und erörtern).

PITT-Force®: Professionelles Intensitätstraining nach Karsten Pfützenreuter

Die Ursprünge der Methode

Um PITT Force besser zu begreifen, ist es angebracht, einen kurzen Blick in die Vergangenheit des Bodybuildingtrainings zu werfen. Die älteste Trainingsphilosophie dieser Kategorie, die in erster Linie durch Mike Mentzer Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre bekannt wurde, nennt sich Heavy Duty und ist dir wohl besser bekannt als HIT (High Intensity Training) (2)(3).

Mentzer, der viel mit dem Sportgerätepionier Arthur Jones, der die legendären Nautilus-Trainingsmaschinen konzipierte, zusammengearbeitet hat, gilt als Urheber des so genannten ­„Ein-Satz“-Trainings.

Die Trainingseinheiten waren sehr kurz und sehr brutal. Mentzer zog alle Register, die man nur ziehen konnte, um einen Muskel maximal zu beanspruchen. Im Unterschied zu modernen Varianten, wie beispielsweise Dante Trudel‘s Doggcrapp (DC-Training), war bei HIT die Trainingsfrequenz so niedrig, dass teilweise nur zwei Mal die Woche trainiert wurde. Gemäß Mentzers Theorie bräuchte die Muskulatur lange Phasen der Erholung, um sich von den intensiven Belastungen dieses Trainings zu erholen.

Da Mentzer in etwa zur selben Zeit aktiver Profibodybuilder, wie auch Arnold Schwarzenegger, Dave Draper und Franco Columbu war, gilt sein System als Gegenbewegung zu Arnolds sehr volumenlastigen Training.

Nachdem der erste Hype um dieses System etwas abgeflacht war, (...)


Dieser Artikel erschien in der 11/2020 Ausgabe des Metal Health Rx Magazins.

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Bildquelle Titelbild: depositphotos / stetsik


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