Die Biologische Wertigkeit: Ein gutes Benchmark für Protein?

Die Biologische Wertigkeit: Ein gutes Benchmark für Protein?
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Wann immer man sich mit der Frage nach einer hinreichenden Proteinzufuhr und den bestmöglichen Proteinquellen auseinandersetzt, stößt man zwangsläufig irgendwann auf den Begriff der biologischen Wertigkeit. Grund genug, diesem Begriff mal auf die Pelle zu rücken.

Beginnen wir gleich mit der Definition des Begriffs: Dieser geht zurück auf den deutschen Ernährungswissenschaftler Karl Thomas (1883 bis 1969), der sich an die Ideen des deutschen Mediziners Max Rubner (1854 bis 1932) anlehnte.

Kleiner Exkurs

Rubner war es, der erstmals die vom Körper nutzbare Energie der Makronährstoffe bestimmte, die Gültigkeit des Energieerhaltungsgesetzes im tierischen Organismus nachwies und fundamentale Arbeiten im Bereich der Ernährungsphysiologie verfasste.

Aber zurück zur biologischen Wertigkeit

Im Grunde gibt diese „nur“ an, wie effizient unser Körper über die Nahrung aufgenommene Proteine in körpereigenes Protein umwandeln kann.

Wenngleich die Relevanz der Berücksichtigung der biologischen Wertigkeit in der heutigen Zeit durchaus in Frage gestellt werden kann – dazu später mehr – war diese Forschung für die damalige Zeit von großer Bedeutung, denn die Verfügbarkeit von hochwertigen Eiweißquellen war zu dieser Zeit keineswegs so gut wie heute. Die von Rubner als „hygienisches Eiweißminimum“ definierte tägliche Zufuhr von 100 Gramm war in Zeiten der Weltkriege keineswegs einfach zu erreichen.

Umso wichtiger war also herauszufinden, welche Eiweißquellen für unseren Körper besonders wertvoll sind und welche weniger. Um im Kern zu verstehen, warum einige Eiweißquellen für den Körper wertvoller sind als andere, muss man sich nun einmal den Aufbau von Protein etwas genauer anschauen.


Dieser Artikel erschien in der 07/2018 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / Maxim Khytra


 

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