Chronotypen: Gibt es so etwas, wie den besten Zeitpunkt für Essen, Training & Schlaf?

Chronotypen: Gibt es so etwas, wie den besten Zeitpunkt für Essen, Training & Schlaf?
 

Von Martin Krowicki | Benötigte Lesezeit: 8 Minuten |


Sicher hast du schon selbst festgestellt, ob du eine Lerche (Morgentyp) oder doch eher eine Eule (Abendtyp) bist. Dies zeigt sich dadurch, dass wir zu unterschiedlichen Tageszeiten besser oder schlechter performen. Im Job oder im Training erzielen wir zu unterschiedlichen Tageszeiten einen vollkommen anderen Output.

So gibt es Uhrzeiten, an denen wir vollkommen kreativ und ideenreich sind. Andererseits gibt es auch Tageszeiten, in denen wir uns schlapp fühlen. In so einem Moment fühlt sich ein – normalerweise moderates – Gewicht beispielsweise wie Blei an, so dass deine Leistung hinter deinen Erwartungen zurückbleibt. Einige Menschen kommen morgens mit Energie aus den Federn – andere wiederum kommen vor dem zweiten Kaffee überhaupt nicht in die Gänge.

Die offizielle Uhrzeit steht mit unserer inneren Uhr in Konflikt - was sich daran zeigt, dass jeder von uns ganz unterschiedliche Tagesrhythmen hat. Es gibt immer mehr Untersuchungen, die zeigen, dass unsere Chronotypen einen Einfluss auf unsere Gesundheit und Performance haben.

Die Hyptothese

Wenn wir uns entsprechend unserer Chronotypen verhalten, dann können wir unseren Alltag optimieren: Besser schlafen, besser regenerieren, besser trainieren, glücklicher und/oder konzentrierter sein – Chronotypen hängen als eng mit unserer Gesundheit und Leistungsfähigkeit zusammen.

In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Prozesse, die deinem Chronotypen zugrunde liegen. Außerdem wollen wir herausfinden, ob es wirklich die beste Zeit für Essen, Training oder Schlaf gibt.

Chronotypen: Gibt es so etwas, wie den besten Zeitpunkt für Essen, Training & Schlaf?

Die innere Uhr

Immer mehr Literatur untermauert die These, dass es tatsächlich perfekte Zeitfenster für verschiedene Aktivitäten in unserem Tagesablauf gibt. Grundlage hierfür sind die hinterlegten Programme in unseren Genen, die auf einen bestimmten Ablauf unserer täglichen Aktivitäten gepolt sind. Etwa in unserem dritten Lebensmonat bildet sich diese innere Uhr aus, die von nun an darauf achtet, dass alles zur richtigen Zeit geschieht.

Diese innere Uhr lässt sich sogar in unserem Gehirn lokalisieren. Sie ist unser (...)


Dieser Artikel erschien in der 01/2019 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / Denys


 

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