Supplemente: Ihr Stellenwert im Kraftsport & Muskelaufbau

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Im Verlauf der Trainingskarriere gibt es eine logische Entwicklung des Athleten, wenn es um die Sichtweise und den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln („Supplementen“) geht: Der normale Otto-Normalbürger wird vermutlich schon mit einfachen Präparaten - etwa Multivitamintabletten oder sogar bestimmten „Mahlzeitersatz“-Pulvern - seine Erfahrung gemacht haben. Als ambitionierter Trainingsanfänger steigt daher meistens genau dort ein, wo sich auch der durchschnittliche Bundesbürger wiederfindet und betrachtet alles mit einer gesunden Portion an Skepsis und Distanz.

Wenn du einmal an die Anfänge deiner Trainingskarriere zurückdenkst und dich noch einmal in die Lage deines alten Ichs versetzt, dann wirst du vermutlich schmunzeln. Ich kann daher auch aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass mir damals alles suspekt war und ich vielerorts das Gefühl hatte, dass man mir mit Wunderpülverchen und Zauberkapseln lediglich das Geld aus der Tasche ziehen wollte. Damals klangen selbst Begriffe wie Creatin oder Grüntee-Extrakt exotisch in meinen Ohren und ich fragte mich: Ist das jetzt was zum Essen? Ist das überhaupt legal? Oder gar gefährlich? Doch lass dir eines gesagt sein: Mit der Zeit wird man abgebrüht(er).

Als regelmäßiger Studiogänger realisiert man, dass es grundsätzlich zwei Lager gibt:

  • diejenigen, die der Meinung sind, man braucht keine Supplemente, denn es lässt sich alles über die Ernährung regeln. (was nicht impliziert, dass diejenigen Ahnung haben müssen)
  • Diejenigen, die der Meinung sind, dass es ohne ein Proteinpulver und Produkt XYZ nicht geht. (was nicht impliziert, dass diejenigen Ahnung haben müssen)

Gerade zu Beginn wird man von der Komplexizität des Themas nahezu erschlagen. Als ob es nicht schon schwer genug wäre Training und Ernährung unter einen Hut zu kriegen – nö, man muss/will sich auch im Bereich der Supplemente entsprechend informieren, da man idealerweise Zeit einsparen möchte bzw. bessere Ergebnisse erzielen will.

Schlussendlich wird einem auch von vielen Seiten suggeriert, dass mit Nahrungsergänzungsmitteln alles einfacher wird. Für jedes Ziel gibt es die entsprechenden Kapseln und Pülverchen. Tatsächlich lässt sich nicht pauschal sagen, ob Supplemente nützlich oder sinnlos sind – obwohl man auch dies in Klammern setzen muss: Die meisten Produkte haben keine Daseinsberechtigung, doch es gibt ein kleines Set an Nahrungsergänzungsmitteln, die – je nach Ziel und Situation – nützlich sein können.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Stellenwert von Supplementen im Kraftsport und Bodybuilding („Muskelaufbau“) in der Regel maßlos überschätzt wird, so dass am Ende nur die Enttäuschung zurückbleibt. Aber werfen wir mal einen genaueren Blick auf den Impact, den Supplemente in diesem Sportbereich haben.


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Bildquelle Titelbild: Fotolia / georgerudy


 

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