Muskelaufbaupotenzial steigern: 3 nebenwirkungsarme Myostatin-Hemmer, auf die du zurückgreifen kannst | Studien Review

3 Myostatin-Hemmer, welche dir beim Muskelaufbau behilflich sein können
 Benötigte Lesezeit: 6 Minuten |

Myostatin-Hemmer werden als „the next big thing“ im Kraftsport und Bodybuilding gehandelt – und sie sind begehrter denn je! Hierdrunter fallen Substanzen und Wirkstoffe, welche die Expression eines ganz bestimmten Faktors hemmen, der Muskelaufbau begrenzt. Im Grunde genommen ist Myostatin ein (wenn nicht sogar DER) Grund, wieso es so etwas wie ein "genetisches Limit" gibt.

Im heutigen Studien-Review werden wir die Wirkung von Myostatin näher beleuchten und im Kontext von Gesundheit und Muskelaufbau betrachten. Anschließend widmen wir uns einigen interessanten Forschungsarbeiten, welche die Wirkung einiger bekannter Supplemente hinsichtlich ihrer Myostatin-hemmenden Effekte untersucht haben.

Und das Beste daran? Die Chancen stehen gut, dass die hier diskutierten Supplemente bereits in deinem Supplementschrank stehen. Daher gibt es am Ende auch gut gemeinte Ratschläge zur Dosierung.

Muskelaufbaupotenzial steigern: 3 nebenwirkungsarme Myostatin-Hemmer, auf die du zurückgreifen kannst | Studien Review

Myostatin: Was ist das überhaupt und was tut es?

Bei Myostatin handelt es sich um ein Protein, welches in dem MSTN-Gen codiert ist. Es handelt sich um einen Botenstoff, der in der Muskulatur gebildet sowie ausgeschüttet wird (Myokin) und Muskeln am weiteren Wachstum hindert (bzw. auch dafür sorgt, dass diese atrophieren).

Bekannt auch unter dem Namen GDF-8 (von growth differentiation factor 8), ist Myostatin in der Lage die Zelldifferenzierung zu regulieren.

Menschen und Tiere, deren Körper durch einen Gendefekt kein Myostatin bilden können, verfügen auch ohne Krafttraining über einen abnormalen Muskelmasseanteil (ein Blick bei Onkel Google reicht aus, um zu erahnen, in welche Richtung es geht).

3 potenzielle Myostatin-Hemmer, die du wohlmöglich bereits supplementierst | Studien Review 

Wird Myostatin in vivo gehemmt (z.B. durch eine Follistatin-Injektion) so steigt das Körpergewicht der Versuchstiere massiv an. Das Mehr an Gewicht resultiert aber nicht etwa aus Fettmasse, sondern schierer Muskulatur. (AAV-1-GFP = Kontrollgruppe, AAV-1-FS = Follistatingruppe). (Quelle: Rodino-Klapac et al., 2009)

Je mehr Muskeln du bereits hast, desto höher steigt auch die Myostatinkonzentration, desto schwieriger wird es weitere Muskelmasse aufzubauen. Daher spielt dieses Protein eine wichtige Rolle in Sachen „genetisches Limit“ (die natürliche Menge an Muskulatur, die du ohne den Einsatz von anabolen Steroiden, jedoch mit Training, erreichen kannst)

Der Nutzen von Myostatin-Hemmern in der Medizin

Kein Wunder also, dass Stoffe, welche in der Lage sind Myostatin zu hemmen („Myostatin-Hemmer“, wie z.B. Follistatin (2(, welches sich in befruchteten Eiern findet), aktuell rege erforscht werden. Ein potenzielles Anwendungsgebiet besteht beispielsweise bei muskulären Erkrankungen (Myopathien), wie etwa progressiven Muskeldystrophien zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität.

Myostatin-Hemmer im Fitness- und Profisportsegment

Natürlich liebäugeln auch viele Hobbyathleten und Profi-Bodybuilder mit diesen Substanzen, was insofern unproblematisch bleibt, solange diese nebenwirkungsarm sind und das Wachstum im Rahmen bleibt.

Dennoch herrscht ein großes Missbrauchspotenzial – vor allem auf dem Gebiet des Gen-Dopings, welches unter Umständen in der Lage ist die Synthese von Myostatin vollständig zu stoppen und damit zu einem massiven Muskelwachstum beitragen könnte. Fraglich ist, wie viel Muskulatur der menschliche Körper wirklich verträgt, ehe es kontraproduktiv (für Leib und Leben) wird.

Die nachfolgenden 3 Supplemente, um die es nun gehen wird, können in dieser Hinsicht als sicher bezeichnet werden. Das Wachstum wird dich (...)


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Bildquelle Titelbild: Fotolia / tankist276


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