Muskelaufbautraining mit und ohne Whey Isolat – wie stark profitieren Trainingsanfänger? | Studien Review

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Muskelaufbautraining mit und ohne Whey Isolat - wie stark profitieren Trainingsanfänger? | Studien Review
 

Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 12 Minuten |


Seit Jahrzehnten nutzen Athleten und Trainees Protein-Supplemente in der Zeit um das Workout herum, um die Erfolge in Sachen Muskel- und Kraftaufbau zu verbessern bzw. um Fortschritte zu beschleunigen. Inzwischen wissen wir jedoch, dass Protein-Timing weniger entscheidend ist, als die absolute Zufuhr von Protein, die im Verlauf eines überschaubaren Zeitfensters (z.B. 24 Stunden) erfolgt (2) - siehe hierzu auch meinen anderen Beitrag "Gibt es ein anaboles Fenster" hier auf Metal Health Rx.Dies ändert allerdings nichts an den Tatsachen, dass ...
  • a.) ein Protein-Shake vor, während oder nach dem Training dazu beiträgt, dass die Proteinbilanz des Tages erhöht wird und
  • b.) dass ein Protein-Shake eine kostengünstige Alternative zu anderen proteinhaltigen Lebensmitteln ist (sofern man keine überteuerten Shakes an der Theke kauft, sondern sich selbst damit eindeckt) und
  • c.) ein Protein-Shake oftmals das einzige ist, was viele Trainees nach dem Training runterkriegen.
Proteinpulver zählen zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln und mit ihnen kommt ein Trainingsanfänger auch am ehesten in Kontakt. Wenn es nicht das Studio-Personal ist, dass einem versucht den Shake an der Theke schmackhaft zu machen, dann sind es die Freunde (Bro's), die womöglich schon länger trainieren und die für einen Protein-Shake zur Optimierung von Muskelaufbau und Kraft ihre Hand ins Feuer legen würden. Oder es sind die vielen positiven Berichte in der Online-Szene, die einem suggerieren, dass man besser fährt, wenn man irgendeine Art von Protein in Shake-Form ergänzt.Muskelaufbautraining mit und ohne Whey Isolat - wie stark profitieren Trainingsanfänger? | Studien Review

Du reißt dir den sprichwörtlichen Ar*** im Gym auf und fragst dich nun: Geht da eventuell noch mehr, wenn du ein bisschen mit Proteinpulver nachhilfst? (Bildquelle: Fotolia / Halfpoint)

Nun, die große Neuigkeit (die eigentlich keine ist) lautet: Ja, ein Protein-Shake wird deine Ergebnisse im Kraftraum verbessern, wenn das zugeführte Protein dazu beiträgt, dass eine bisher unzureichende Zufuhr ausgeglichen wird. Aber dieses Protein könntest du beispielsweise auch in Form von Hähnchenbrust, Eiern oder Quark aufnehmen.

Protein-Shakes sind inzwischen zu einem Convenience-Produkt geworden. Sie sind verhältnismäßig günstig (gerechnet auf das Gramm Protein), sind leicht zu dosieren, schnell einzunehmen und schmecken normalerweise auch ziemlich gut, wenn man die richtige Marke erwischt. Sie haben daher ihren berechtigten Platz im Ernährungsplan eines Kraftsportlers, aber ich würde nicht soweit gehen und behaupten, dass sie essenziell sind, sofern die restliche Ernährung stimmig ist.

Für Trainingsanfänger hat jedoch jedes Supplement etwas Magisches ansich und wie ich in einem anderen Beitrag bereits erläutert habe, bieten sie auch einige Vorteile. Und auch wenn ich dir jetzt erzähle, dass man mit echter Nahrung genauso gut Muskeln und Kraft aufbauen kann, stehen die Chancen groß, dass du dennoch zu einem Protein-Supplement greifen wirst. Wieso sollten wir den Sachverhalt also nicht ein wenig näher beleuchten? Inwiefern unterscheiden sich die Fortschritte bei Trainingsanfängern, wenn sie einmal mit und einmal ohne ein solches Proteinpulver trainieren?

Zum Glück gibt es da eine interessante Studie, die genau diese Fragestellung beleuchtet und ausgewertet hat. Falls du also schon immer wissen wolltest, ob sich der Griff zum Scoop lohnt, solltest du einfach dranbleiben.


Dieser Artikel erschien in der 10/2018 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / Africa Studio


 

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