Brauchst du einen Gewichthebergürtel im Training? Funktion, Nutzen & Anwendung

Brauchst du einen Gewichthebergürtel im Training? Funktion, Nutzen & Anwendung
Von Frank Taeger | Benötigte Lesezeit: 8 Minuten |
Brauche ich einen Gürtel für das Training? Und was tut so ein Gürtel überhaupt? Schützt mich ein Gürtel vor Verletzungen? Diese Fragen werden tagtäglich in einer Menge Fitness und Krafttrainingsforen gestellt. Sieht man sich die Antworten an, wird schnell klar, dass viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, was so ein Gürtel überhaupt tut. Dem will ich mich hier nun in der ausreichenden Tiefe widmen, um dieses Thema ein für alle Mal zu lösen.

Brauchst du einen Gewichthebergürtel im Training? Funktion, Nutzen & Anwendung

Argumente für und gegen die Nutzung eines Gewichthebergürtels

Die Diskussion verläuft meist so: Auf der einen Seite argumentieren die Befürworter des Gürtels, dass der Gürtel dem Rücken etwas Arbeit abnimmt und damit die Sicherheit beim Krafttraining erhöht. Auf der anderen Seite argumentieren die Gegner eines Gürtels, dass wegen diesem Abnehmen der Arbeit die Rumpfmuskulatur nicht genug gefördert würde, weswegen der Gürtel einen sogar schwächer im Rumpf macht. Aber was ist nun richtig? Um das zu verstehen, müssen wir zuerst ansehen, wie die Rumpfmuskulatur richtig funktioniert und wie der Gürtel mit ihr interagiert.

Funktion der Rumpfmusulatur: Flexion, Extension & Rotation

Der Rumpf ist grob beschrieben alles, was ab dem Hals beginnt bis zur Hüfte. Auch wenn wir die Brustmuskulatur mit hinzuzählen, sind ihre Aufgabe vor allem die Adduktion, Anteversion und Innenrotationen des Oberarms (Pectoralis Major) sowie der Stabilisation des Schulterblatts. Die Rumpfmuskulatur die uns interessiert, ist für (...)

Dieser Artikel erschien in der 04/2018 Ausgabe des Metal Health Rx Magazins.

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / sportpoint


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