Kreuzheben mit Trap-Bar: Die sichere Kreuzhebe-Variante für den Rücken? | Studien Review

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Kaum eine Übung ist derart beliebt und gefürchtet, wie das klassische Langhantel-Kreuzheben (gut, einige würden argumentieren, dass die Königsdisziplin sich zusammen mit der Kniebeuge den ersten Platz auf dem Treppchen teilt). Aber wieso ist das Kreuzheben derart beliebt bei Profi-Sportlern und Freizeitathleten (6)?

Ganz einfach: Diese mehrgelenkige Grundübung trainiert eine Vielzahl an Muskelgruppen auf einen Streich und sie erlaubt es, dass man höhere (maximale) Gewichte bewegt (7). Und das heißt im Grunde genommen nichts anderes, als das Kreuzeben ein Garant für Muskel- und Kraftaufbau ist, wenn man es regelmäßig und mit sauberer Technik durchführt (6).

Kraftathleten nutzen die Übung, um die Muskulatur der Beine, Hüfte, Rücken und Körpermitte zu stärken. Neben dem klassischen „Deadlift“ mit Langhantel gibt es noch weitere Kreuzhebe-Varianten, deren Ausführung man heutzutage immer öfter in kommerziellen Studios beobachten kann. Eine dieser Variationen ist das Kreuzheben mit der Trap-Bar (auch Hex-Bar genannt).

Es besteht die berechtigte Annahme dafür, dass die Ausführung mit der Trap-Bar unter dem Strich gesünder für den Rücken ist, da die wirkenden Kräfte besser verteilt werden und die Lumbalregion (unterer Rücken) weniger Stress ausgesetzt ist.

Sofern dies stimmt, könnte das Kreuzheben mit der Trap-Bar als „die sichere Kreuzhebe-Variante für den Rücken“ bezeichnet werden. Damit wäre sie insbesondere für Trainierende mit bereits vorhandenen Rückenproblemen/-schmerzen überaus interessant.

In diesem ausführlichen Beitrag erfährst du nicht nur, ob das stimmt, sondern auch, wie sich Langhantel-Kreuzheben und Trap-Bar Kreuzheben in ihrer Wirkung (Maximalkraft, Muskelaktivität, Spitzenbeschleunigung) unterscheiden.


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Bildquelle Titelbild: Fotolia / Alen Ajan


 

Noch keine Kommentare

  1. Als Bandscheibengeplagter ist Trapbar DL für mich seit Jahren die perfekte Lösung. Auch für Neulinge meiner Meinung nach immer gut geeignet, da man weniger Fokus auf eine korrekte Technik legen muss bzw. die einfacher zu erlernen scheint.

  2. Ich hatte vor 10 Jahren einen Bandscheibenvorfall, in der Folge kaufte ich eine Hex-Bar und begann damit wieder zu Heben. In diversen Artikel las ich nicht nur von anderen die auf Grund der Schmerzproblematik auf die Hex-Bar umstiegen, sondern das diese sogar ca. 30% mehr Gewicht ermögliche, also auch für Gesunde sicher ein guter Weg mal paar neue Reize zu setzen und sich an höheres Gewicht zu gewöhnen. Das kommt auch ungefähr hin. Nur wie im Artikel beschrieben sind die Hebelverhältnisse bzw. Lastverteilung eine andere. Daher Vorsicht bei der Rückkehr zum klassischen Heben. Grundsätzlich schont es aber den unteren Rücken.