Wassereinlagerungen loswerden & vermeiden: Ein How-To Guide mit praktischen 9 Tipps

Wassereinlagerungen loswerden & vermeiden: Ein How-To Guide mit praktischen 9 Tipps
Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 18 Minuten |

Hast du schon Bekanntschaft mit Wassereinlagerungen gemacht? So etDu hast mit vermehrten Wassereinlagerungen zu kämpfen? Dieser umfassende Guide verrät dir, wie du Wassereinlagerungen vermeiden & loswerden kannst!was kann einem nicht nur die Laune und den guten Tag versauen, sondern auch die Optik und Ästhetik.

Vermehrt im Körper eingelagertes Wasser, auch bekannt als Ödem(e), verleiht dir einen wässrigen, aufgedunsenen Look (häufig als Schwellungen in Händen, Füßen/Knöcheln und Beinen). Dies kann insbesondere in einer harten und langwierigen Diätphase nervig und sogar entmutigend sein – nämlich dann, wenn du auf die Waage steigst und der ausschlagende Zeiger dir 1-2 Kilogramm mehr anzeigt, als noch am gestrigen Tag. Alternativ (aber nicht weniger vernichtend) ist ein stagnierendes Gewicht trotz zelotischer Disziplin in Sachen Training und Ernährung.

Du bist dir zu 100% sicher, dass du ein nicht zu vernachlässigendes Kaloriendefizit aufrechterhalten hast, aber das Gewicht will partout nicht fallen? Diätinduzierte Wassereinlagerungen können Fettverlust maskieren! Tatsächlich hast du an Körperfett in der Woche verloren und damit deinen KFA gesenkt, doch weil dein Körper mehr Wasser gebunden hat (welches ja auch etwas wiegt) herrscht auf der Waage Stillstand; ein Grund, wieso du dich niemals nur auf die Waage als Kontrollinstrument verlassen solltest.

Wie entstehen Wassereinlagerungen?

Zuerst einmal sei gesagt, dass es sich bei Wasseransammlungen im Körper in der Regel um keine ernsthaften Probleme (pathologische Ursache) handelt. Wir bestehen zu einem großen Teil aus Wasser, welches sich in bestimmten Kompartimenten befindet.

So ist beispielsweise auch jede Körperzelle mit Flüssigkeit gefüllt (nennt man dann Zytoplasma). Auch der Zellzwischenraum, den man gemeinhin als Interstitium bezeichnet, wird damit umspült. Zudem finden wir Wasser im Bindegewebe, welches unsere Organe zusammenhält, unter der Haut, in den Knochen und sogar in Lymphe und Blut.

 Wassereinlagerungen loswerden & vermeiden: Ein How-To Guide mit 9 praktischen Tipps 

Flüssigkeitskompartimente des Körpers: Prozentuale Verteilung des Körperwassers in gesunden Individuen. (TBW = Gesamtkörperwasser; EC = extrazelluläres Körperwasser; IC = intrazelluläres Körperwasser. (Bildquelle: Stiller et al., 2011)

Ödeme können aus einer Vielzahl an Gründen entstehen, z.B.

  • hormonellen Schwankungen (trifft insbesondere auf die holde Weiblichkeit zu, die mit dem Monatszyklus zu kämpfen hat; in der Schwangerschaft kommt es auch häufig zu Wasseransammlungen).
  • Mangelernährung / Eiweißmangel (auch gerne bei Frauen beobachtet, die sich eiweißarm ernähren; gerade in der Diät – führt häufig zu Wasseransammlungen im Bauchraum ).
  • Durch Allergien & Entzündungen (Erstere können zu „durchlässigen“ Gefäßen führen, während Letztere durch Viren, Bakterien, Parasiten oder auch Verletzungen hervorgerufen werden können).
  • Bei Bewegungsmangel (hier wäre vor allem chronische Bettlägerigkeit zu nennen, doch in einigen Fällen reicht auch einfach nur Inaktivität, z.B. langes Sitzen, aus).
  • Durch Medikamente (vor allem jene, die in den Hormonkreislauf – etwa den Östrogen- und Cortisolspiegel – eingreifen, den Blutdruck regulieren, Entzündungen hemmen oder als Antidepressivum eingesetzt werden).

In einigen Fällen kann die Ursache auch pathologisch begründet sein (z.B. bei Herzschwäche, Nieren- und Lebererkrankungen oder Schilddrüsenunterfunktion).

Dies ist bei einem gesunden Individuum nicht die Regel (...)


Dieser Artikel erscheint demnächst in der 02/2019 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / koldunova_anna


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