Grundlegende Prinzipien jedes erfolgreichen Trainings

Grundlegende Prinzipien jedes erfolgreichen Trainings
 Benötigte Lesezeit: 12 Minuten |

Was zeichnet ein effektives Trainingsprogramm aus? Was sollte es enthalten, damit es funktioniert?

Das ist eine Frage, die sich sicherlich schon viele Sportler gestellt haben. Allerdings ist es gar nicht so einfach, hierauf eine klare Antwort zu geben. Denn ob ein Training effektiv ist oder nicht, hängt von einer ganzen Reihe an Faktoren ab und ist immer völlig kontextspezifisch. Es ist unmöglich, pauschal zu sagen, dieses oder jenes Programm ist gut oder schlecht.

Beispielsweise ist das Training, das für einen Beginner mit einer 60 Stunden Arbeitswoche, keinerlei sportlichem Hintergrund und dem Ziel, lediglich ein paar Pfunde zu verlieren, gut geeignet ist, für den naturalen Profi-Bodybuilder mit jahrzehntelanger Erfahrung, einem perfekt auf den Sport abgestimmten Alltag und dem Streben nach maximalem Muskelaufbau alles andere als optimal. Ich denke, das ist relativ einleuchtend. Du fängst ja auch nicht mit dem Wasser-Aerobic an, in der Hoffnung, dadurch bei der nächsten Olympiade im 200m Freistil antreten zu können.

Nun kann es im heutigen Zeitalter des Internets jedoch gerade für Beginner unglaublich schwierig werden, aus der unendlichen Masse an Informationen herauszufiltern, welche davon eigentlich sinnvoll sind und welche eher nicht. So findet man beispielsweise unzählige Trainingsprogramme, die allesamt von sich behaupten, sie führen zum Erfolg. Aber wie kann man die besseren aus den weniger guten Programmen herausfiltern?

Genau hier kommt dieser Artikel ins Spiel. Ich möchte vor allen den Anfängern unter euch einige der grundlegenden Prinzipien vorstellen, die alle Trainingsprogramme – unabhängig vom Ziel oder dem Leistungsstand – beinhalten sollten, um wirklich zu funktionieren. Vieles davon ist weder sonderlich „sexy“, noch neuartig und teilweise vielleicht fast schon etwas banal. Aber es ist der erste Schritt, um die effektive Planung von Training verstehen zu können.

Was dieser Artikel nicht ist

Um es gleich vorwegzunehmen: wer in diesem Artikel nach Angaben zu einzelnen Trainingsvariablen (Übungsauswahl, Frequenz, Volumen usw.) sucht, sucht vergeblich. Sorry! Aber heute geht es nicht um die spezifische Gestaltung eines Programmes, sondern um die absoluten Basics. Denn wie genau die einzelnen Trainingsvariablen aussehen sollten, ist, wie bereits erwähnt, von Sportler zu Sportler immer etwas verschieden. Und weil ich möglichst viele von euch ansprechen möchte, würde es schlichtweg den Rahmen dieses Artikels sprengen, auf alle möglichen Szenarien einzugehen (nicht umsonst füllt die detaillierte Trainingsplanung ganze Bücher). Das hebe ich mir für einen anderen Artikel auf.

Um euch aber nicht mit völlig leeren Händen dastehen zu lassen, versuche ich, euch wenigstens am Ende jedes Abschnitts ein paar praktische Empfehlungen mitzugeben.

Aber ohne weitere Worte zu verlieren: auf geht’s!


Dieser Artikel erschien in der 02/2018 Ausgabe unseres MHRx Magazins

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / andy_gin


1 Kommentar

  1. Auch wenn es ein Grundlagenartikel ist, der für mich jetzt keine neuen Infos enthielt, Lob an Simon. Gut und übersichtlich geschrieben, leicht verständlich und dazu noch viele Takeaways für die Praxis. Sehr gelungene und willkommene Abwechslung. Gerne mehr in diese Richtung

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