• Homepage
  • >
  • Asgard
  • >
  • Low Carb für Frauen: Bringt es das Hormonprofil durcheinander?

Low Carb für Frauen: Bringt es das Hormonprofil durcheinander?

  • von
  • 2
Low Carb für Frauen: Bringt es das Hormonprofil durcheinander?

Benötigte Lesezeit: 10 Minuten |


Für viele Menschen stellen Low Carb Diät-Formen das Mittel zum Zweck dar, wenn es darum geht abzunehmen und schlanker zu werden – und eine 2015 durchgeführte Meta-Studie zeigte, dass eine solche Methode durchaus als effektiv durchgeht, um diese Ziele zu erreichen und die Stoffwechselgesundheit zu verbessern (1).

Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, welches viel zu selten bedacht wird, wenn man in eine (neue) Diät startet: Die geschlechtsspezifischen und individuellen Unterschiede, die eine kohlenhydratarme Ernährung mit sich bringen kann. Nicht jeder ist betroffen und bei vielen funktioniert Diät, die durch eine geringe Kohlenhydratzufuhr charakterisiert ist, ohne Probleme. Aber nur weil es bei Person A wie am Schnürchen läuft, muss es bei Person B nicht ebenfalls der Fall sein.

Konkret wird es im heutigen Artikel über die Auswirkungen einer Low Carb Diät bei Frauen und deren Hormonprofil gehen und du wirst lernen, dass nicht jede Dame für eine kohlenhydratreduzierte Diätform geeignet ist.

Hormonelle Regulation – Die HPA-Achse

Eine Diät ist immer nur so gut, wie die Fähigkeit des Diäthaltenden sie auch erfolgreich zu beenden. Wir Menschen sind zwar alle ähnlich gebaut und funktionieren im Wesentlichen auf die gleiche Art und Weise, allerdings herrscht dank Physiologie, genetischer Ausstattung und dem hormonellen Umfeld ausreichend Raum für Individualität.

In einer Diät sind es die Hormone, die bereits in der kurzen Frist eine messbare Konzentrationsveränderung durchlaufen und sich damit auch auf das Wohlbefinden und den Abnehmerfolg niederschlagen. Gesteuert werden unsere Hormone von sogenannten Hormondrüsen, welche an unterschiedlichen Stellen des Körpers sitzen und eine endokrine Wirkung durch entsprechende Signalmoleküle (die Hormone) entfalten. [...]


Werde jetzt Mitglied und lese den kompletten Artikel.

Werde jetzt Vollmitglied (und schalte alle Artikel frei) oder hole dir deinen Probezugang (und lese mehr als 10 exklusive Metal Health Rx Artikel).

Du bist bereits Mitglied und verfügst über einen Account? Dann logge dich ein!


Bildquelle Titelbild: Fotolia / Tijana


2 Kommentare

  1. Patrick Rudolf

    Super Beitrag!
    Allerdings plagt mich seit geraumer Zeit folgende Frage;
    Kann Lowcarb bei Diabetes nicht ogar sehr gefährlich werden?
    Wie kann ich meine Kunden von den Vorzügen der Lowcarbernährung überzeugen? Könnt ihr mir da ggf. einen Beitrag von euch velrinken, in dem ihr euch der praxisorientierten Anwendung des Ernährungsprinzips bei einem Diabetiker widmet?
    Vielen herzlichen Dnak bereits im Voraus!
    Eure Beiträge, das MHRX eMagazin, etc werden von mir sehr geschätzt. Besten Dank für eure Arbeit und die Beantwortung sämtlicher Fragen; ob auf MH Rx oder Instagram.

    Mit besten Grüssen,
    Patrick Rudolf (@patrick.rdf)
    Einherjer

    • Damian Minichowski

      Grüß dich Patrick!

      Freut mich, wenn du so große Stücke auf uns hältst – da weiß man wieder, wieso man das Ganze macht!

      Wegen LC und Diabetes: Reden wir von Typ 1 oder Typ 2?

      Bei Typ 2 Diabetes wird sich eine LC-orientierte Ernährung in den meisten Fällen überaus positiv auf die Gesundheit und Vitalparameter auswirken. Natürlich muss man aber auch hier darauf achten, dass es langfristig zu einer Gewichtsreduktion kommt. Dann lässt sich der Diabetes sogar relativ verlässlich in Remission zwingen.

      Häufig können übergewichtige Typ 2 Diabetiker dann auch mit der Zeit problemlos wieder mehr Kohlenhydrate vertragen.

      Bei Typ 1 Diabetes (bin selbst betroffen) kann eine Low Carb Ernährung dabei behilflich sein die Menge an benötigtem Insulin zu reduzieren, was wiederum für viele als ein positiver Lifestyle-Faktor wahrgenommen wird. Natürlich muss man aber als Typ 1 Diabetiker etwas vorsichtiger sein, vor allem wenn man Insulin spritzt. Also man kommt dennoch nicht umhin ‘n Päckchen Dextrose o.ä. mit sich herumzuschleppen, um im Notfall den BZ anheben zu können.

      Ich ernähre mich z.B. nach dem IF Prinzip und habe als Typ 1 Diabetiker überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil: Meine Insulinmenge konnte ich drastisch senken und ich muss nicht den ganzen Tag den BZ messen und Insulin spritzen.

      Aktuell haben wir keinen Artikel auf Lager, der sich speziell an Diabetiker richtet.

      Das eigentliche Problem bei einem Diabtetiker (Typ 2) ist aber nicht die Kohlenhydratzufuhr ansich, sondern die Kombination aus Kalorienüberschuss und vielen Kohlenhydraten. Man kann sich auch kohlenhydratreich ernähren (als Typ 2 Diabetiker) und die Symptome lindern, indem man ein Kaloriendefizit aufrechterhält und vor allem aktiv ist (also Kohlenhydratenergie in Form von Glukose durch körperliche Tätigkeit verbraucht und die Glykogenspeicher regelmäßig leert / anzapft).

Kommentar verfassen

Werbeanzeige

Werbeanzeige
Werbeanzeige
%d Bloggern gefällt das: