Geiler (Hunde-)Scheiss? Ein DoggCrapp Trainingsguide

Geiler (Hunde-)Scheiss? Der DoggCrapp Trainingsguide

Von Thomas Koch | Benötigte Lesezeit: 9 Minuten |


„Für ein Pfund Muskeln würde ich ein Kilo Scheiße fressen.“ - A.S.

Dieses Zitat geht auf keinen geringeren als Arnold Schwarzenegger zurück. Ob Dante Trudel, der Erfinder des DC Trainings (auch bekannt als „Doggcrapp“ – zu Deutsch also Hundescheisse), diese Aussage im Kopf hatte, als er seinem Trainingssystem einen Namen gab, ist nicht bekannt. Vielmehr erklärte Trudel später, dass er einen besseren Namen gewählt hätte, wenn er vorher gewusst hätte, dass dieses Konzept derart erfolgreich sein würde.

Doch egal wie man das Blatt dreht und wendet: Wer sich auf Doggcrapp einlässt, wird in der Tat Scheiße fressen - denn DC ist vielleicht eines der härtesten Trainingssysteme, das je herausgebracht wurde.

Die Ursprünge des DC Trainings

[caption id="attachment_20842" align="alignright" width="336"]Geiler (Hunde-)Scheiss? Ein DoggCrapp Trainingsguide Wer mit dem Doggcrapp System liebäugelt, sollte definitiv kein Trainingsanfänger sein. Und selbst dann ist das Konzept von Trudel mit Vorsicht zu genießen. (Bildquelle: depositphotos / Andrey_Makurin)[/caption]

Aber beginnen wir ganz von vorne. Dante Trudel ist ein US-Powerlifter und Bodybuilder, der - wie so viele - jahrelang auf der Suche nach dem optimalen System zum Aufbau von Muskelmasse und purer Kraft war. Dabei arbeitete er sich durch eine Vielzahl bekannter, zumeist hochvolumiger Ansätze, um festzustellen, dass sich die erhofften Erfolge nicht so wirklich einstellen wollten.

Als er dann auf die hochintensiven Ansätze von Arthur Jones, den Mentzer-Brüdern und dem legendären Dorian Yates stieß, gelangte er zu der Erkenntnis, dass seine bisherigen Versuche zum Scheitern verdammt waren, da einerseits die Frequenz, in der die Muskelgruppen trainiert wurden, zu gering erschien, während andererseits die Intensität nicht ausreichend ausfiel. Vor allem fehlte jedoch die Progression und die Flexibilität der Athleten war häufig mangelhaft.

Diese Grundüberzeugungen trieben ihn an, ein eigenes System zu entwickeln. Gleich vorab sei angemerkt, dass Dante nach eigenen Aussagen nie vorhatte, einen neuen Trend zu kreieren. Vielmehr betrachtete er wenig später missmutig den Hype um sein System - insbesondere deshalb, weil er seinen Ansatz nie für die breite Masse der Trainierenden entwickelt hat.

Das ist wichtig zu wissen, denn das DC Training ist sicherlich kein anfängerfreundliches System, sondern vielmehr für Fortgeschrittene (und im Zweifel nicht-naturale Athleten) konzipiert.

Nähern wir uns also dem Kern von Dantes Ansatz einmal von diesen Säulen aus. (...)


Dieser Artikel erscheint in Kürze in der 11/2019 Ausgabe des Metal Health Rx Magazins.

Die MHRx ist Deutschlands einziges, evidenzbasiertes Fachmagazin für (Kraft)-Sportler, Fitness-Nerds und Trainer/Coaches, welches dein Wissen über Training, Ernährung und Gesundheit auffrischen, vertiefen und erweitern wird.

Abonniere noch heute die monatliche Ausgabe der Metal Health Rx (für 9,95 €/Monat), um diesen Beitrag nicht zu verpassen oder schalte deinen persönlichen MHRx Zugang (für 99,90 €/Jahr) frei, um alle bisher erschienen Ausgaben freizuschalten und zukünftige Beiträge im Early Access zu lesen.

Jetzt MHRx Magazin Abo oder Zugang freischalten Jetzt als MHRx Leser einloggen

Bildquelle Titelbild: depositphotos / fotomircea


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Kontaktdaten durch diese Website gem. DSGVO einverstanden.