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Let it burn: Kalorienverbrauch beim Krafttraining, Nachbrenneffekt (EPOC) & Veränderungen beim Ruhestoffwechsel

Jede Art von körperlicher Aktivität oder Training erhöhte den täglichen Energieverbrauch. Die Quantifizierung der “Energiekosten” lässt sich beispielsweise durch METs – was für das metabolische Äquivalent steht – ausdrücken. Dabei handelt es sich um einen Wert, der mit der Menge an Energie verglichen wird, die wir im Sitzen verbrauchen (sog. “Ruhestoffwechsel”). Der Energieverbrauch kann jedoch auch auf Basis des Sauerstoffverbrauchs und der Körpermasse oder der erzeugten Leistung und der Körperoberfläche basieren. Verschiedene Trainingsarten und -intensitäten weisen daher unterschiedliche MET-Werte bzw. Energiekosten auf.

Metabolische Äquivalente (MET) für verschiedene Aktivitäten. (Bildquelle: Böhmer et al., 2014)

Metabolische Äquivalente (MET) für verschiedene Aktivitäten. (Bildquelle: Böhmer et al., 2014)

Eine gängige Annahme besteht darin, dass intensive körperliche Belastungen, wie z.B. Intervalltraining (HIIT) oder Kraftsport zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch in der Post-Workout-Phase führt. Ein Phänomen, welches auch als Nachbrenneffekt (EPOC) bekannt ist. Da die Menge an täglich verbrannten Kalorien ein wichtiger Faktor für das erfolgreiche Gewichtsmanagement bzw. die Optimierung der Körperkomposition ist, scheint es in gewisser Art und Weise sinnvoll zu sein, wenn Trainingsarten bevorzugt werden, die einen möglichst hohen Energieverbrauch (während und nach dem Training) bedingen.

In diesem Artikel liefere ich dir einen Überblick über die bisherige wissenschaftliche Literatur zum trainingsinduzierten Energieverbrauch, sowie dem Ausmaß des Nachbrenneffekts (EPOC), der langfristige Veränderung des Ruhestoffwechsels und wie man einen Mehrverbrauch durch eine smarte Kombination verschiedener Trainingsarten, Trainingsintensitäten, Muskelgruppen und weiteren trainingsrelevanten Variablen erreichen kann. (...)


Dieser Artikel erschien in der 12/2023 Ausgabe des Metal Health Rx Magazins.

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / igorsinkov


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